„Sprachen lernen durch Sprechen!“, lautet das Motto des modernen Fremdsprachenunterrichts. Dieses Prinzip versteht sich als Gegensatz zu der klassischen Spracherziehung früherer Zeiten, bei der Grammatik-Übersetzungsmethode in Lektionen. Bei ihr ging es um das Verstehen und Übersetzen klassischer literarischer Texte und Sätze, sowie um das Lernen grammatikalischer Regeln. Gerade in Deutschland, Österreich und der Schweiz bricht das alte Lernmodell in den letzten Jahren immer mehr weg.

Das Ziel beim heutigen Sprachen lernen sollte es stattdessen sein, „kommunikative Kompetenzen“ einzuüben. Man kann schon ab den ersten Unterrichtsstunden mit einfachen Sätzen in der fremden Sprache beginnen, wie man sie aus den Situationen des Alltags kennt. Hierbei ist das Sprechen wichtiger als die sprachliche Genauigkeit. Es geht um das Formulieren von Sätzen in der Fremdsprache, bei der auch Fehler vorkommen dürfen. Habe keine Angst zu sprechen, auch wenn deine Grammatik nicht so perfekt ist. Das ist dein erster Schlüssel zum Erfolg!

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